Ehrennadel zum 1. Mal verliehen!


Eine besondere Überraschung widerfuhr Heinrich Mehring, der bei der diesjährigen Mitglieder-Versammlung mit der neu geschaffenen Ehren-Nadel des Stadtverbandes ausgezeichnet wurde. Mehring wurde für sein „stilles, ständiges Wirken für den Stadtverband Kultur geehrt, mit der er seit Jahren den Verband in der 2. Reihe sozusagen ehrenamtlich unterstützt, sei es mit Pressefotos, Flyergestaltungen o.ä.“, so Vera Heinecke in ihrer Laudatio.

1944 in Schlesien geboren wuchs Mehring in Bad Pyrmont auf und begeisterte sich schon mit 10 Jahren fürs Fotografieren, welches er später (nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften, Soziologie und Psychologie in Göttingen und Bochum) auch zu seinem Beruf machte. 1974 bestand er die Meisterprüfung und bildete Fotografen aus. Nach leitenden Positionen in der Industrie widmet er sich auch nach seiner Pensionierung der Fotografie und war in Bergisch Gladbach bereits mit mehreren Ausstellungen vertreten (zuletzt mit „Ein bißchen Frankreich“ und „Bilder aus einer geteilten Stadt“).

Die außergewöhnliche Ehrennadel wurde von der Glaskünstlerin Maria Schätzmüller-Lukas in den sieben Logofarben des Stadtverbands entworfen und als Unikat hergestellt. Der Verband wird in loser Folge diese Ausszeichnung an „Menschen vergeben, die sich in besonderer Weise für die Kultur im Stadtgebiet Bergisch Gladbach und darüber hinaus verdient gemacht haben“, erläuterte der Vorsitzende Dr. Lothar Speer.

Text: Magdalene Christ
Foto: Michael Fischer

Darsteller für neues Projekt im THEAS Theater gesucht

Kultur öffnet Welten!

Deshalb entsteht bei THEAS gerade ein Projekt, bei dem junge Geflüchtete gemeinsam mit deutschsprachigen jungen Erwachsenen ein Theaterstück auf die Bühne bringen.

Von der gemeinsamen Arbeit können beide Seiten profitieren und durch Kultur einen Zugang zur jeweils anderen Welt finden. Die Leidenschaft für das Theater und die Begeisterung verschiedene Charaktere auf der Bühne zum Leben zu erwecken ist eine Gemeinsamkeit, bei der es völlig gleich ist, wo jemand seine Wurzeln hat.

Damit dieses Projekt aber auch tatsächlich realisiert werden kann, werden noch zwei Darstellerinnen zwischen 18 und 30 Jahren gesucht, die gerne eine Rolle in dem Stück übernehmen möchten.

Der Regisseur sowie ein Großteil der bereits gefundenen Darsteller konnten bereits einige Erfahrungen im Theaterbereich sammeln, so dass sich alle Interessierten auf eine hochwertige und anspruchsvolle Theaterproduktion freuen können. Das Stück wird im THEAS Theater aufgedührt werden, so dass die Möglichkeit besteht, sein Können einem breiten Publikum zu präsentieren.

Die interne Kommunikation zwischen den einzelnen Mitgliedern des Ensembles und dem Regisseur wird kein Problem sein, da einer der arabischen Darsteller nahezu fließend deutsch spricht und während der gesamten Produktion als Dolmetscher fungieren wird.

Wer also Lust hat, gemeinsam mit Geflüchteten ein Stück auf die Bühne zu bringen, braucht zunächst einmal einfach eine Mail an kontakt@theas.de zu schreiben. Dann melden wir uns mit allen weiteren Informationen.