Ein-Blick ins Ewige

© Michael Bakni via wikimedia commons, gemeinfrei
Ein-Blick ins Ewige
08 Juni
Bis 09 Juni

Ein-Blick ins Ewige

Thomas-Morus-Akademie Overather Straße 51-53, 51429 Bergisch Gladbach
Ein-Blick ins Ewige
Thomas-Morus-Akademie

Die Thomas-Morus-Akademie ist eine katholische Einrichtung für Menschen, die Fragen stellen, neue Perspektiven suchen, Kultur erfahren und sich diese erschließen wollen. (aus: https://tma-bensberg.de/selbstverstaendnis-und-geschichte/)

Der Meister der Spannung
Alfred Hitchcock und seine Filme Obwohl Alfred Hitchcock für keinen seiner 53 Filme einen Oscar gewann, gilt er bis heute als einer der einflussreichsten Filmregisseure der Welt. „Sein“ Genre ist der Thriller, dessen Spannung und…
Von Greco bis Goya
Spanische Malerei vom 15. bis 19. Jahrhundert Sieht man von romanischen und gotischen Wandfresken einmal ab, so ist die Malerei in Spanien erst spät und durch flämische Künstler unter den katholischen Königen zu Ehren gekommen.…
Schiller, Kleist und E.T.A. Hoffmann
Die Entdeckung der Psychologie in der Literatur Das 18. Jahrhundert ist besessen von den „Wissenschaften vom Menschen“ – und eine davon ist die Psychologie. Es ist die schöne – und manchmal im tradierten Sinne eben…
Die verschüttete Stadt Pompeji
Geschichte, Archäologie und aktuelle Forschung Seit dem Beginn der Ausgrabungen im Jahr 1748 sind Restauratoren damit beschäftigt, die freigelegten Bauten und Funde der im Jahr 79 nach Christus durch einen Ausbruch des Vesuvs verschütteten Stadt…
Ein anderer Weg in die Moderne
Neue Perspektiven auf die Literatur der Biedermeierzeit Ursprünglich die Bezeichnung für einen Möbelstil, wurde der Begriff „Biedermeier“ schnell zu einer Etikette für eine bestimmte Ausprägung der Genremalerei. Erst nach und nach wurde „Biedermeier“ zum stilistischen…

Ikonen: Geschichte, Theologie und Deutung des Verehrungsbildes

„Du sollst Dir kein Bild machen!“ (Gen 20,4) Dieses Zitat des zweiten Gebotes aus dem Dekalog scheint auf den ersten Blick letztlich nur im Judentum und im Islam beherzigt worden zu sein, nicht jedoch im Christentum, das sowohl in seiner katholischen wie auch orthodoxen Tradition mit einer Vielzahl von Bildern aufwartet. Besonders die als Ikonen bezeichneten Verehrungsbilder des christlichen Ostens weisen einen wechselvollen Verlauf der Geschichte zwischen tiefer Verehrung und Ablehnung auf und spiegeln so auf ihre Weise die theologischen Kontroversen, die auch auf das abendländische Christentum zurückwirken sollten.

Das Seminar wird sich in einem Dreischritt dem spirituellen Phänomen der Ikonen nähern, indem es zunächst nach der Bedeutung des antiken Porträtbildes (inklusive der Mumienporträts) fragt. Von dort wird es einen Bogen zur Abbildung des Himmlischen, sowohl einzelner Personen als auch der geschichtlichen Heilszenen, im kirchlichen Kontext schlagen und Herstellungsformen der Ikonen besprechen.
Sodann wird die Zeit des Bildersturmes im 8./9. Jahrhundert und die sich ausformulierende theologische Begründung zum Gebrauch der Bilder in den Blick genommen.

Abschließend werden anhand einiger Werkbeispiele die Verortung in der byzantinischen Liturgie und die Charakteristika in der Gestaltung bedacht, sowie das „Lesen“ von Ikonenschemata eingeübt.

Wir laden Sie zu diesem Ein-Blick ins Ewige herzlich nach Bensberg ein.

Text: TMA, Bild: © Michael Bakni via wikimedia commons, gemeinfrei

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