Franz Kafkas labyrinthische Welten

© Taruntejpal, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
Franz Kafkas labyrinthische Welten
15 Juni
Bis 16 Juni

Franz Kafkas labyrinthische Welten

Thomas-Morus-Akademie Overather Straße 51-53, 51429 Bergisch Gladbach
Franz Kafkas labyrinthische Welten
Thomas-Morus-Akademie

Die Thomas-Morus-Akademie ist eine katholische Einrichtung für Menschen, die Fragen stellen, neue Perspektiven suchen, Kultur erfahren und sich diese erschließen wollen. (aus: https://tma-bensberg.de/selbstverstaendnis-und-geschichte/)

Der Meister der Spannung
Alfred Hitchcock und seine Filme Obwohl Alfred Hitchcock für keinen seiner 53 Filme einen Oscar gewann, gilt er bis heute als einer der einflussreichsten Filmregisseure der Welt. „Sein“ Genre ist der Thriller, dessen Spannung und…
Von Greco bis Goya
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Schiller, Kleist und E.T.A. Hoffmann
Die Entdeckung der Psychologie in der Literatur Das 18. Jahrhundert ist besessen von den „Wissenschaften vom Menschen“ – und eine davon ist die Psychologie. Es ist die schöne – und manchmal im tradierten Sinne eben…
Die verschüttete Stadt Pompeji
Geschichte, Archäologie und aktuelle Forschung Seit dem Beginn der Ausgrabungen im Jahr 1748 sind Restauratoren damit beschäftigt, die freigelegten Bauten und Funde der im Jahr 79 nach Christus durch einen Ausbruch des Vesuvs verschütteten Stadt…
Ein anderer Weg in die Moderne
Neue Perspektiven auf die Literatur der Biedermeierzeit Ursprünglich die Bezeichnung für einen Möbelstil, wurde der Begriff „Biedermeier“ schnell zu einer Etikette für eine bestimmte Ausprägung der Genremalerei. Erst nach und nach wurde „Biedermeier“ zum stilistischen…

Zwischen Faszination und Irritation

Franz Kafka, einer der genialsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, dessen Erzählungen und Romane ebenso zu faszinieren wie zu irritieren vermögen, konfrontiert sowohl seine Leserschaft als auch die Helden seiner Werke mit unüberschaubaren Lebenslagen und uneingestandenen Lebenslügen.
Kafkas autobiografische Aufzeichnungen – seine Briefe, besonders der berühmte „Brief an den Vater“, und seine berührenden Tagebücher – lassen nicht nur einen sich als Außenseiter fühlenden Autor erkennen, sondern weisen viele Themen auf, denen er in seinen Prosawerken in oft rätselhafter Manier Ausdruck verliehen hat. Erzählungen wie „Das Urteil“, „Die Verwandlung“, „In der Strafkolonie“ und „Ein Hungerkünstler“ führen die Protagonisten an die Grenzen ihrer Erfahrungen und Erkenntnisse – und lassen sie oft an diesen zweifeln oder gar verzweifeln. Kafkas Romane, wie „Der Proceß“ und „Das Schloß“, werden häufig als Modelle für eine um 1900 von Umbrüchen geprägte Welt verstanden – deren fortschreitende Unübersichtlichkeit sich bis in die heutige Zeit fortgesetzt, vielleicht sogar gesteigert hat.
Von Kafkas Familien-, Liebes- und Lebensverhältnissen in Prag ausgehend bahnen die mit zahlreichen historischen Fotos bebilderten Vorträge Wege durch seine eindrucksvollsten Texte und eröffnen Perspektiven für deren Deutungen. In gemeinsamen Gesprächen werden die Brisanz und Relevanz des oft als kafkaesk bezeichneten Textuniversums für unsere Gegenwart ausgelotet.
Wir laden Sie herzlich nach Bensberg ein, uns durch Franz Kafkas „Textlabyrinthe“ zu begleiten!

Text: TMA, Bild: © Taruntejpal, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

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