Ein moderner Mythos?

Der amerikanische Traum im Spiegel der Literatur

Die Vereinigten Staaten von Amerika werden oft als Land der unbegrenzten Möglichkeiten bezeichnet. Die damit verbundene Geisteshaltung verdichtet sich im Begriff des „American Dream“. Geprägt hat ihn der Schriftsteller und Historiker James Truslow Adams. Er charakterisierte den amerikanischen Traum als Idee einer „Gesellschaftsordnung, in der jeder Mann und jede Frau in der Lage sein soll, die volle Größe zu erreichen, zu der sie von Natur aus fähig sind.“

Bereits beginnend mit der Autobiografie des Gründervaters Benjamin Franklin hat die Literatur der jungen Nation den amerikanischen Traum – implizit oder explizit – als Gegenstand aufgegriffen. Sie hat ihn emphatisch gefeiert, aber auch seine Abgründe und Schattenseiten mit literarischen Mitteln ausgeleuchtet.

Das Seminar zeichnet nach, wie sich die amerikanische Literatur vom beginnenden 20. Jahrhundert bis in unsere Tage mit Anspruch und Wirklichkeit des amerikanischen Traums auseinandersetzt. Anhand ausgewählter Beispiele unterschiedlicher Textgattungen werden die Spannungen und Ambivalenzen aufgezeigt, die sich nur mit literarischen Ausdrucksformen erfassen lassen. Deutlich wird dabei, als wie robust sich das Sujet des amerikanischen Traums allen Enttäuschungen und Abgesängen zum Trotz erweist.

Text und Bild: TMA

Die Veranstaltung ist beendet.

Datum

Feb 05 - 06 2022
Vorbei!

Uhrzeit

Ganztägig

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Veranstaltungsort

Thomas Morus Akademie
Overather Straße 51-53, Bensberg
Kategorie

Veranstalter

Thomas-Morus-Akademie
Website
https://tma-bensberg.de/
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