Wir stricken ein Zelt als Symbol – für unser Miteinander bei Himmel un Ääd und in unserem Stadtteil – für den Wandel, in dem wir gerade stecken – für die Buntheit des Lebens – für Fantasie, Farbe und Freude.

Wie entsteht Gemeinschaft, wenn wir weiter vorsichtig auf Abstand sind?

H&Ä hat da eine Idee: wir verbinden uns mit Nadel und Wollfaden: „miteinander verstrickt“. Wir stricken oder häkeln zusammen, verbinden, verstricken uns im wörtlichen Sinn. Wir stricken gemeinsam ein Zelt. Warum ein Zelt? Weil Zelte traditionell Orte der Gastfreundschaft und Begegnung waren. Warum das Zelt selbst herstellen? Etwas gemeinsam herzustellen ist eine emotionale, eine soziale und befriedigend sichtbare Arbeit. Wie sind die Akteure von H&Ä auf die Idee gekommen? Die ursprüngliche Idee stammt von Ute Lennartz-Lembeck. Sie wohnt in Remscheid und findet, dass Wolle ein tolles Material ist, denn Wolle steht für Wärme. Sie hat eine spannende Website, es lohnt sich, sie zu besuchen.

„Was wollen wir mit dem Zelt machen? Wir wollen mit dem Zelt auf Wanderschaft gehen und Aktionen durchführen. Vom Vorleseangebot, über FairTrade Aktionen, bis hin zum Lagerfeuer. Vielleicht kann das Tipi auf der Blühwiese bei den Bienenstöcken hinter dem ehemaligen kath. Pfarrhaus mit einer Aktion zur Nachhaltigkeit stehen, im Garten der Andreaskirche beim Gemeindefest, oder beim nächsten Dorffest. Möglichkeiten gibt es viele – und Ideen auch!“, so Antje Rinecker und Susanne Schubmehl vom H&Ä-Team: „Auch planen wir ZELTZEITEN. Das sind Oasen in unserem Alltag: spirituell, nachdenklich, anregend“.

Jeden ersten Donnerstag im Monat von 19.00-19.30 Uhr wird es ab dem 3.Dezember diese ZELTZEITEN im H&Ä-Begegnungscafé geben. „Zuerst gibt es Anregungen für den Geist. Wir machen uns Gedanken zum Leben auf dieser Erde, was ist uns wichtig, wie leben wir in Schildgen zusammen, christlich, ökumenisch und mehr“. Dann gibt es Getränke und Gespräche. Vielleicht Impulse zum Mitnehmen für den konkreten Alltag. Herzlich Willkommen zur ZELTZEIT, der Oasenzeit im Himmel un Ääd.

Fotos und Beitragsbild: Dr. Birgitta Rieks

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.