Die Bühne als eine moralische Anstalt
16 März
Bis 17 März, 23:59 1d 23h 59m

Die Bühne als eine moralische Anstalt

Thomas-Morus-Akademie Overather Straße 51-53, 51429 Bergisch Gladbach
Die Bühne als eine moralische Anstalt
Thomas-Morus-Akademie

Die Thomas-Morus-Akademie ist eine katholische Einrichtung für Menschen, die Fragen stellen, neue Perspektiven suchen, Kultur erfahren und sich diese erschließen wollen. (aus: https://tma-bensberg.de/selbstverstaendnis-und-geschichte/)

Der Meister der Spannung
Alfred Hitchcock und seine Filme Obwohl Alfred Hitchcock für keinen seiner 53 Filme einen Oscar gewann, gilt er bis heute als einer der einflussreichsten Filmregisseure der Welt. „Sein“ Genre ist der Thriller, dessen Spannung und…
Von Greco bis Goya
Spanische Malerei vom 15. bis 19. Jahrhundert Sieht man von romanischen und gotischen Wandfresken einmal ab, so ist die Malerei in Spanien erst spät und durch flämische Künstler unter den katholischen Königen zu Ehren gekommen.…
Schiller, Kleist und E.T.A. Hoffmann
Die Entdeckung der Psychologie in der Literatur Das 18. Jahrhundert ist besessen von den „Wissenschaften vom Menschen“ – und eine davon ist die Psychologie. Es ist die schöne – und manchmal im tradierten Sinne eben…
Die verschüttete Stadt Pompeji
Geschichte, Archäologie und aktuelle Forschung Seit dem Beginn der Ausgrabungen im Jahr 1748 sind Restauratoren damit beschäftigt, die freigelegten Bauten und Funde der im Jahr 79 nach Christus durch einen Ausbruch des Vesuvs verschütteten Stadt…
Ein anderer Weg in die Moderne
Neue Perspektiven auf die Literatur der Biedermeierzeit Ursprünglich die Bezeichnung für einen Möbelstil, wurde der Begriff „Biedermeier“ schnell zu einer Etikette für eine bestimmte Ausprägung der Genremalerei. Erst nach und nach wurde „Biedermeier“ zum stilistischen…

Vom Nachkriegsdrama zum Gegenwartstheater: die 1960er Jahre

Die Literaturreihe „Vom Nachkriegsdrama zum Gegenwartstheater“ widmet sich diesmal den aufregenden 1960er Jahren. Sie gelten als die produktivste Theaterdekade in der BRD, in der außer den bereits renommierten Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt einige debütierende Autoren für Furore sorgten: Martin Walser, Rolf Hochhuth, Heinar Kipphardt, Peter Weiss, Günter Grass, Tankred Dorst sowie Rainer Werner Fassbinder und Peter Handke.
Ihre teils skandalumwitterten Theateraufführungen zeugen für ein sich in den 60ern wandelndes Geschichtsbewusstsein, das die gesellschaftliche Entwicklung veränderte. Bisher verdrängte Fragen wurden in den Blick der Öffentlichkeit gerückt, die bis heute unübersehbare Aktualität haben: Die Verantwortung von Politik, Religion und Wissenschaft thematisieren Dürrenmatt in „Die Physiker“, Kipphardt in „In der Sache J. Robert Oppenheimer“ und Weiss in „Die Ermittlung“. Ihre Protagonisten geraten ebenso mit mächtigen Institutionen in Konflikte wie die (Anti-)Helden in Frischs „Andorra“, Hochhuths „Der Stellvertreter“, Walsers „Eiche und Angora“ oder in Grass’ „Die Plebejer proben den Aufstand“ sowie in Fassbinders „Katzelmacher“ und in Handkes „Publikumsbeschimpfung“.
Die nach dem Berliner Mauerbau 1961 in der DDR entstandenen Theaterstücke verdienen insofern einige Seitenblicke, als die seinerzeit namhaftesten Dramatiker (Peter Hacks, Heiner Müller und Volker Braun)
bedeutende Stücke schrieben, die jedoch oft nicht in ihrem Land publiziert und inszeniert werden durften, sondern meist erst im Westen zur Aufführung kamen.
Wir laden Sie herzlich nach Bensberg ein, um über die aufsehenerregendsten Bühnenwerke der 1960er Jahre zu sprechen!

Text: TMA, Bild: © ETH-BIB- Meteor ETH Library, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia

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