Ingeborg Bachmann
09 Dez.
Bis 10 Dez.

Ingeborg Bachmann

Thomas-Morus-Akademie Overather Straße 51-53, 51429 Bergisch Gladbach
Ingeborg Bachmann
Thomas-Morus-Akademie

Die Thomas-Morus-Akademie ist eine katholische Einrichtung für Menschen, die Fragen stellen, neue Perspektiven suchen, Kultur erfahren und sich diese erschließen wollen. (aus: https://tma-bensberg.de/selbstverstaendnis-und-geschichte/)

Der Meister der Spannung
Alfred Hitchcock und seine Filme Obwohl Alfred Hitchcock für keinen seiner 53 Filme einen Oscar gewann, gilt er bis heute als einer der einflussreichsten Filmregisseure der Welt. „Sein“ Genre ist der Thriller, dessen Spannung und…
Von Greco bis Goya
Spanische Malerei vom 15. bis 19. Jahrhundert Sieht man von romanischen und gotischen Wandfresken einmal ab, so ist die Malerei in Spanien erst spät und durch flämische Künstler unter den katholischen Königen zu Ehren gekommen.…
Schiller, Kleist und E.T.A. Hoffmann
Die Entdeckung der Psychologie in der Literatur Das 18. Jahrhundert ist besessen von den „Wissenschaften vom Menschen“ – und eine davon ist die Psychologie. Es ist die schöne – und manchmal im tradierten Sinne eben…
Die verschüttete Stadt Pompeji
Geschichte, Archäologie und aktuelle Forschung Seit dem Beginn der Ausgrabungen im Jahr 1748 sind Restauratoren damit beschäftigt, die freigelegten Bauten und Funde der im Jahr 79 nach Christus durch einen Ausbruch des Vesuvs verschütteten Stadt…
Ein anderer Weg in die Moderne
Neue Perspektiven auf die Literatur der Biedermeierzeit Ursprünglich die Bezeichnung für einen Möbelstil, wurde der Begriff „Biedermeier“ schnell zu einer Etikette für eine bestimmte Ausprägung der Genremalerei. Erst nach und nach wurde „Biedermeier“ zum stilistischen…

Lyrikerin, Erzählerin und Hörspielautorin

Ingeborg Bachmann gilt als eine der bedeutendsten deutschsprachigen Schriftstellerinnen. Ihre Gedichte und Gedichtsammlungen (Die gestundete Zeit, Anrufung des großen Bären), die in den als lyrisches Jahrzehnt bezeichneten 1950er Jahren entstanden sind, haben die Dichterin als ebenso einfühlsame Zeitgenossin wie scharfsinnige Kritikerin ihrer Zeit erkennen lassen.
Einen Namen hat sie sich ebenfalls früh schon mit ihren – auch akustisch – außergewöhnlichen Hörspielen gemacht, die brisante Themen ihrer Gegenwart wie jüngsten Vergangenheit in faszinierende, aber auch irritierende Handlungen fassen (Die Zikaden, Der gute Gott von Manhattan). Ihre Stücke fanden durch das bis in die 1960er Jahre hinein als Leitmedium fungierende Radio weite Verbreitung.
Bachmanns Erzählungen und Erzählbände (Das dreißigste Jahr, Simultan) und vor allem ihre – teils unvollendeten – Romane (Der Fall Franza, Malina) wurden nicht zuletzt von der in den 1970er Jahren entstehenden Frauenbewegung entdeckt – und haben inner- und außerhalb der Frauenliteratur vielfältige Diskussionen ausgelöst, die bis heute andauern.
Viel Aufsehen haben ebenfalls Bachmanns Briefwechsel mit ihren Künstlerkollegen und zeitweiligen Lebensgefährten Paul Celan, Max Frisch und Hans Werner Henze erregt, da sich in ihren autobiografischen Schreiben stärker ihre private Persönlichkeit widerzuspiegeln scheint als in ihren literarischen Werken.

Wir laden Sie herzlich nach Bensberg ein, um über Ingeborg Bachmanns interessantesten Gedichte und Erzählwerke, ihre bekanntesten Hörspiele und – teils erschütternden – Briefe zu sprechen!

Text: TMA, Bild: © Neithan90, CC0, via Wikimedia Commons

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