„Dem Rauschen lauschen“
13 März 19:30
Bis 13 März, 21:00 1h 30m

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Zwischen historischer Realität und modernem Mythos Jeder Mensch in der westlichen Welt hat schon einmal von „den Wikingern“ gehört, diesem legendären Volk trinkfester und rauflustiger Seefahrer, die für fast 300 Jahre die christliche Welt in…
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Hörszenen bei Joseph von Eichendorff

In Eichendorffs Novellen, Romanen und vor allem in seinen Gedichten ist das Rauschen (nicht nur der Bäume) allgegenwärtig. Dieses Rauschen verweist auf eine poetologische Zentralkonfiguration der Romantik, die der Vortrag in den Blick nehmen wird. Aus dem Rauschen der Natur, dem Unartikulierten und Verworrenen, können Dichterfiguren, so Eichendorffs Überzeugung, das Gemeinte und Bedeutete heraushören und mit ihrer kreativen Potenz herauslocken, wie es in dem berühmten Vierzeiler „Die Wünschelrute“ festgehalten ist: „Schläft ein Lied in allen Dingen/ die da träumen fort und fort,/ und die Welt hebt an zu singen,/ triffst du nur das Zauberwort.“

Text: TMA, Bild: © Franz Kugler, Wikimedia Commons

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