Henri de Toulouse-Lautrec
16 Dez.
Bis 17 Dez.

Henri de Toulouse-Lautrec

Thomas-Morus-Akademie Overather Straße 51-53, 51429 Bergisch Gladbach
Henri de Toulouse-Lautrec
Thomas-Morus-Akademie

Die Thomas-Morus-Akademie ist eine katholische Einrichtung für Menschen, die Fragen stellen, neue Perspektiven suchen, Kultur erfahren und sich diese erschließen wollen. (aus: https://tma-bensberg.de/selbstverstaendnis-und-geschichte/)

Der Meister der Spannung
Alfred Hitchcock und seine Filme Obwohl Alfred Hitchcock für keinen seiner 53 Filme einen Oscar gewann, gilt er bis heute als einer der einflussreichsten Filmregisseure der Welt. „Sein“ Genre ist der Thriller, dessen Spannung und…
Von Greco bis Goya
Spanische Malerei vom 15. bis 19. Jahrhundert Sieht man von romanischen und gotischen Wandfresken einmal ab, so ist die Malerei in Spanien erst spät und durch flämische Künstler unter den katholischen Königen zu Ehren gekommen.…
Schiller, Kleist und E.T.A. Hoffmann
Die Entdeckung der Psychologie in der Literatur Das 18. Jahrhundert ist besessen von den „Wissenschaften vom Menschen“ – und eine davon ist die Psychologie. Es ist die schöne – und manchmal im tradierten Sinne eben…
Die verschüttete Stadt Pompeji
Geschichte, Archäologie und aktuelle Forschung Seit dem Beginn der Ausgrabungen im Jahr 1748 sind Restauratoren damit beschäftigt, die freigelegten Bauten und Funde der im Jahr 79 nach Christus durch einen Ausbruch des Vesuvs verschütteten Stadt…
Ein anderer Weg in die Moderne
Neue Perspektiven auf die Literatur der Biedermeierzeit Ursprünglich die Bezeichnung für einen Möbelstil, wurde der Begriff „Biedermeier“ schnell zu einer Etikette für eine bestimmte Ausprägung der Genremalerei. Erst nach und nach wurde „Biedermeier“ zum stilistischen…

Kunst und Gesellschaft im Paris der Belle Époque

Belle Époque und Fin de Siècle: Das 19. Jahrhundert, gekennzeichnet durch Restauration, Revolution und Industrialisierung, nähert sich seinem Ende: eine Epoche, geprägt durch Begriffe wie Endzeitstimmung und Dekadenz. Soziale Umbrüche und rauschhafte Zustände bestimmen das Leben gleichermaßen. Die Metropolen, allen voran Paris, taumeln in einem Zustand hitziger Erregung dem neuen Jahrhundert entgegen.

Wie kaum ein anderer hat Henri de Toulouse-Lautrec (1864 – 1901) diese ambivalente Atmosphäre in seinem künstlerischen Werk festgehalten. Seine berühmten Plakatentwürfe für die Vergnügungslokale auf dem Montmartre machen ihn nicht nur zu einem der großartigsten Gestalter in der Geschichte dieses Mediums, sie sind auch über 100 Jahre nach seinem Tod immer noch ein Synonym für das ausgelassene Treiben über den Dächern von Paris.

Lange Zeit war Montmartre Lautrecs Lebensmittelpunkt. Hier, am Rande der bürgerlichen Welt, hat er sich von den Zwängen seiner adligen Herkunft befreit. Hier findet der aufgrund einer Krankheit kleinwüchsige Mann Anerkennung und Akzeptanz. Hier spürt er die Motive für seine Zeichnungen und Gemälde auf. Genau beobachtet er seine Mitmenschen in ihrem täglichen Umfeld: die Tänzerinnen auf der Bühne oder beim Rendezvous mit ihren Verehrern im Café, die Geschäftsleute und Bankiers in ihrer eleganten Ausstattung mit den hohen Zylindern, die gemeinsam mit den Bohémiens und Künstlern die Bars und Tanzlokale bevölkern.

Herzliche Einladung, der Kunst und Atmosphäre jener Zeit gemeinsam nachzugehen!

Text: TMA, Bild: © Staatsgalerie Stuttgart, gemeinfrei

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