Du sollst Dir kein Bild machen!
13 Jan.
Bis 14 Jan.

Du sollst Dir kein Bild machen!

Thomas-Morus-Akademie Overather Straße 51-53, 51429 Bergisch Gladbach
Du sollst Dir kein Bild machen!
Thomas-Morus-Akademie

Die Thomas-Morus-Akademie ist eine katholische Einrichtung für Menschen, die Fragen stellen, neue Perspektiven suchen, Kultur erfahren und sich diese erschließen wollen. (aus: https://tma-bensberg.de/selbstverstaendnis-und-geschichte/)

Der Meister der Spannung
Alfred Hitchcock und seine Filme Obwohl Alfred Hitchcock für keinen seiner 53 Filme einen Oscar gewann, gilt er bis heute als einer der einflussreichsten Filmregisseure der Welt. „Sein“ Genre ist der Thriller, dessen Spannung und…
Von Greco bis Goya
Spanische Malerei vom 15. bis 19. Jahrhundert Sieht man von romanischen und gotischen Wandfresken einmal ab, so ist die Malerei in Spanien erst spät und durch flämische Künstler unter den katholischen Königen zu Ehren gekommen.…
Schiller, Kleist und E.T.A. Hoffmann
Die Entdeckung der Psychologie in der Literatur Das 18. Jahrhundert ist besessen von den „Wissenschaften vom Menschen“ – und eine davon ist die Psychologie. Es ist die schöne – und manchmal im tradierten Sinne eben…
Die verschüttete Stadt Pompeji
Geschichte, Archäologie und aktuelle Forschung Seit dem Beginn der Ausgrabungen im Jahr 1748 sind Restauratoren damit beschäftigt, die freigelegten Bauten und Funde der im Jahr 79 nach Christus durch einen Ausbruch des Vesuvs verschütteten Stadt…
Ein anderer Weg in die Moderne
Neue Perspektiven auf die Literatur der Biedermeierzeit Ursprünglich die Bezeichnung für einen Möbelstil, wurde der Begriff „Biedermeier“ schnell zu einer Etikette für eine bestimmte Ausprägung der Genremalerei. Erst nach und nach wurde „Biedermeier“ zum stilistischen…

Die Oper Moses und Aron von Arnold Schönberg

Die Handlung von Arnold Schönbergs unvollendet gebliebener Oper Moses und Aron folgt in etwa der Bibelerzählung: Aus einem brennenden Dornenbusch heraus erhält Moses von Gott den Auftrag, dessen Existenz dem Volk Israel zu verkünden. Mit dem Argument, dass ihm dazu die Eloquenz fehlt, lehnt Moses den Auftrag ab. Gott bestimmt darauf Moses Bruder Aron als Verkünder. Doch das Volk Israel glaubt Worten nicht, es fordert Wunder – die Aron ihnen liefert. Zwischen Tat und Gedanke, Aberglaube und Vernunft, gesungenem und gesprochenem Wort findet ein philosophischer Kampf statt, der seinen Ausdruck in der Beziehung der Brüder findet. Das Team um den Regisseur Lorenzo Fioroni stellt sich der Herausforderung, den Stoff in all seiner Undarstellbarkeit zu bebildern, und setzt auf die prachtvolle Bühnenmaschinerie einer Barockbühne, die sich allmählich durch die Jahrhunderte der Menschheitsgeschichte in einen modernen Performance-Raum verwandelt: ein Puppen- und Menschenspiel im fulminanten Bühnenbild von Paul Zoller und mit ausdrucksstarken Kostümen von Sabine Blickenstorfer.
Von 1930 bis 1932 arbeitete Arnold Schönberg an Moses und Aron. Warum Schönberg nach seiner Emigration in die USA seine Arbeit nicht fortgesetzt hat und das Werk unvollendet blieb, wirft Fragen auf. Die Möglichkeit, dass Schönberg in Amerika nicht mehr die Inspiration fand, die zur Weiterarbeit notwendig war, steht neben der Option, dass er sein eigenes Werk für nicht aufführbar hielt. Da der Komponist eine Aufführung der Oper vor seinem Tod explizit autorisierte, konnte eine erste konzertante Aufführung 1954 in Hamburg stattfinden.
Zu einer Beschäftigung mit einem der wichtigen Werke der Operngeschichte und einem Besuch der Aufführung in der Oper Bonn laden wir Sie herzlich ein.

Text: TMA, Bild: © Arnold Schönberg Center, Wien

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