„Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt”
28 März
Bis 31 März

„Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt”

Thomas-Morus-Akademie Overather Straße 51-53, 51429 Bergisch Gladbach
„Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt”
Thomas-Morus-Akademie

Die Thomas-Morus-Akademie ist eine katholische Einrichtung für Menschen, die Fragen stellen, neue Perspektiven suchen, Kultur erfahren und sich diese erschließen wollen. (aus: https://tma-bensberg.de/selbstverstaendnis-und-geschichte/)

Der Meister der Spannung
Alfred Hitchcock und seine Filme Obwohl Alfred Hitchcock für keinen seiner 53 Filme einen Oscar gewann, gilt er bis heute als einer der einflussreichsten Filmregisseure der Welt. „Sein“ Genre ist der Thriller, dessen Spannung und…
Von Greco bis Goya
Spanische Malerei vom 15. bis 19. Jahrhundert Sieht man von romanischen und gotischen Wandfresken einmal ab, so ist die Malerei in Spanien erst spät und durch flämische Künstler unter den katholischen Königen zu Ehren gekommen.…
Schiller, Kleist und E.T.A. Hoffmann
Die Entdeckung der Psychologie in der Literatur Das 18. Jahrhundert ist besessen von den „Wissenschaften vom Menschen“ – und eine davon ist die Psychologie. Es ist die schöne – und manchmal im tradierten Sinne eben…
Die verschüttete Stadt Pompeji
Geschichte, Archäologie und aktuelle Forschung Seit dem Beginn der Ausgrabungen im Jahr 1748 sind Restauratoren damit beschäftigt, die freigelegten Bauten und Funde der im Jahr 79 nach Christus durch einen Ausbruch des Vesuvs verschütteten Stadt…
Ein anderer Weg in die Moderne
Neue Perspektiven auf die Literatur der Biedermeierzeit Ursprünglich die Bezeichnung für einen Möbelstil, wurde der Begriff „Biedermeier“ schnell zu einer Etikette für eine bestimmte Ausprägung der Genremalerei. Erst nach und nach wurde „Biedermeier“ zum stilistischen…

Von Totentanz bis Auferstehungshoffnung

Unter dem Titel „Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt“ gehen die diesjährigen Kar- und Ostertage kunstgeschichtlich den großen österlichen Themen nach, nämlich Tod und Auferstehung. Und beide Pole des Geschehens sollen sowohl in Bezug auf den Menschen als auch auf Sterben und Auferstehung Christi angeschaut werden: Von der umfangreichen und bis in die Gegenwart reichenden Totentanzthematik mit ihrer Vorstellung, dass der Tod zu allen gleichermaßen und unterschiedslos kommt, über künstlerische Ausformungen der Kreuzigung vornehmlich im 20. Jahrhundert bis hin zu einigen Schlaglichtern auf die so facettenreiche apokalyptische Gemengelage rund um das Jüngste Gericht.

Der Ostersonntag ist dann vornehmlich zwei besonderen Zeugen der Auferstehung gewidmet: Thomas und Maria Magdalena, die in ihrem Verlangen, den Auferstandenen buchstäblich zu erfassen, die theologische Debatte wie die künstlerische Fantasie gleichermaßen befeuert haben. Aber auch Komponistinnen und Komponisten haben diese Geschehnisse mit ihren Mitteln interpretiert, nur in Töne gefasst: in Totentanz-Vertonungen wie von Franz Liszt oder Camille Saint-Säens oder in der Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach.

Zu einer Beschäftigung mit diesem Thema, dem Besuch der Matthäus-Passion in der Kölner Philharmonie sowie einer Exkursion zum Wallraf-Richartz-Museum und Museum Schnütgen nach Köln laden wir Sie herzlich ein.

Text: TMA, Bild: © Vassil – CC0_commons.wikimedia.org.jpg

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